Triggerpunkttherapie

Faszientherapie

- Eine häufig übersehene Ursache akuter und chronischer Schmerzen -

 

Obwohl muskulär verursachte Schmerzen häufig sind, werden sie oft nicht als Solche anerkannt. Warum?

 

Die Stelle, an welcher Schmerz empfunden wird, liegt oft weit entfernt vom Punkt, an dem Schmerz entstanden ist. Das ist der Grund, weshalb die muskuläre Ursache von Schmerzen oft übersehen wird.

So liegt die Quelle von Rückenschmerzen manchmal in der Bauchmuskulatur und Kopfschmerzen können von der Halsmuskulatur herrühren.

Bei vielen Patienten ist die Ursache für einen "Tennisellbogen" in der Schultermuskulatur zu suchen. Beinschmerzen werden häufig von der Gesäßmuskulatur verursacht und der Achillessehenschmerz entsteht meist in der Wade.

Was ist ein Triggerpunkt?

Myofasziale Triggerpunkte sind überempfindliche Stellen in der Muskulatur. Durch Druck auf diese Stellen können die dem Patienten bekannten Beschwerden ausgelöst werden (to trigger = auslösen). Dabei ist es eine typische Eigenschaft der Triggerpunkte, dass die Schmerzen ausstrahlen können. Beispielsweise ist es möglich, dass Triggerpunkte in der Gesäßmuskulatur Schmerzen im gesamten Bein bis hinunter zum Fuß verursachen. 

 

Medizinisch gesehen sind Triggerpunkte mikroskopisch kleine Zonen in einem Muskel. 

An diesen Punkten sind die Muskelfaserabschnitte maximal zusammengezogen und können sich nicht mehr voneinander lösen. 

Wann ist Triggerpunkttherapie nützlich und nötig

Viele Schmerzen haben ihre Ursache in der Muskulatur, beispielsweise

  • Rückenschmerzen (mit/ohne Ausstrahlung in die Beine)
  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • Schulter- und Armschmerzen
  • "Tennisellbogen"
  • Leistenschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Achillessehenschmerzen
  • "Chronische Zerrungen" etc.
  • Bewegungseinschränkungen
  • Kraftminderung
  • Koordinationsstörungen

können durch Triggerpunkte direkt verursacht werden.

 

Die Behandlung

Die Triggerpunkt-Therapie IMTT® ist ein systematisches Sechs-Stufen-Behandlungskonzept: Vier Manuelle Techniker zur Deaktivierung der Triggerpunkte und zur Lösung des Bindegewebes werden ergänzt durch Maßnahmen, welche die Muskulatur dehnen und entspannen sowie die Kräftigung der Muskulatur fördern.

 

Ihre Mitarbeit als Patientin/Patient ist wichtig

Die therapeutische Arbeit provoziert die Ihnen bekannten Schmerzen. Dies ist oft unangenehm. Sie können -und sollen- die Behandlung jederzeit mit dem Wort "Stopp" unterbrechen, wenn es Ihnen zuviel wird. 

 

Nach der Therapie nehmen die Ihnen vertrauten Schmerzen in der Regel ab und die Beweglichkeit nimmt zu. Die behandelten Körperstellen können gerötet und ein bis drei Tage lang lokal schmerzhaft sein. 

 

Sie können den Heilungsprozess nachhaltig unterstützen, indem Sie das auf Sie zugeschnittene Heimprogramm durchführen (z.B. Entspannung, Dehnen, Kräftigen, Koordination, Ergonomie).

Quelle: imtt